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	<description>Hilfe für die Kinder von Phnom Penh</description>
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		<title>Schüler endlich erfolgreich für Politik begeistern</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 13:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ein Problem, mit dem Lehrer im Politikunterricht (oft auch Sozialkunde genannt) fast durchgehend Probleme haben: Die Schüler zu begeistern und sie für die Materie zu interessieren. Politik sei langweilig, argumentieren nämlich viele der Lernenden, die sich in der Folge die politische Freiheit nehmen, abzuschalten und dem Unterricht nicht länger zu folgen. Insbesondere Mädchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Problem, mit dem Lehrer im Politikunterricht (oft auch Sozialkunde genannt) fast durchgehend Probleme haben: Die Schüler zu begeistern und sie für die Materie zu interessieren. Politik sei langweilig, argumentieren nämlich viele der Lernenden, die sich in der Folge die politische Freiheit nehmen, abzuschalten und dem Unterricht nicht länger zu folgen. Insbesondere Mädchen stehen mit dem Politikunterricht sehr häufig auf einem fast unversöhnlichen Kriegsfuß.<span id="more-39"></span></p>
<p>Es gibt bereits seit Jahren verschiedene Techniken und Versuche, diesem Problem Herr zu werden. Die Didaktik des Fachs sieht vor, die Schüler im Politikunterricht zur kategorialen Bildung zu erziehen, dazu werden vor allem Beispiele aus ihrer Lebenswirklichkeit genommen, um ihnen so beizubringen, dass es wichtig ist, wer politische Streits gewinnt und das Debatten nach bestimmten Regeln ablaufen müssen, an die sich alle Beteiligten halten, weil der Schaden sonst immens wäre. Die Botschaft kam bisher jedoch noch nicht so überzeugend bei allen Schülern an, wie sich die Lehrer des Fachs dies wünschen.</p>
<p>Mit dem nötigen Material für diesen Unterrichtsansatz, das dieses Problem endlich löst, will der Bermöller + Höller Verlag die Lehrkräfte versorgen. Unter dem Schlagwort „Politik betrifft uns“ findet man unter <a href="http://www.buhv.de/schule/Politik-betrifft-uns.html">www.buhv.de/schule/Politik-betrifft-uns.html</a> das gleichnamige Heft, das man abonnieren kann und das einem, so das Versprechen, umfassendes Planungsmaterial für den Unterricht garantiert und auf diese Weise eine beträchtliche Zeitersparnis ermöglicht. Das Heft richtet sich an die Klassenstufen neun bis 13, beinhaltet zudem auch Informationen und Materialien zur <a href="http://www.uni-siegen.de/zfl/faecher/wirtschaftslehrepolitik.html?lang=de">Wirtschaftslehre</a>. Pro Jahr erscheinen sechs Ausgaben. Es verspricht zudem einen nachhaltigen Sensibilisierungseffekt der Schüler für die fraglichen Klassenstufen.</p>
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		<title>Wo man auf das Wasser achten sollte</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 13:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sparen möchten wir alle gern. Etwas mehr Geld auf dem Sparkonto oder anders angelegt und wir fühlen uns besser. Und ein kleines bisschen sicherer. Dass man im eigenen Haushalt Sparpotenzial hat, ist bekannt. Aber nutzen wir es auch? Jeder Cent zählt, denn in Summe werden es einige Euros. Allein das komplette Abschalten des Fernsehers bringt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sparen möchten wir alle gern. Etwas mehr Geld auf dem Sparkonto oder anders angelegt und wir fühlen uns besser. Und ein kleines bisschen sicherer. Dass man im eigenen Haushalt <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1187204">Sparpotenzial</a> hat, ist bekannt. Aber nutzen wir es auch? Jeder Cent zählt, denn in Summe werden es einige Euros. Allein das komplette Abschalten des Fernsehers bringt, wenn man es konsequent durchzieht pro Jahr ca. 30 Euro weniger Stromkosten. Wenig bekannt ist den meisten, dass dies auch für alle DVD- und Videorecorder sowie CD-Player, Tuner oder Receiver und alte Computer gilt. Da kommt Einiges zusammen.<span id="more-35"></span></p>
<p>Ob Energie-Sparlampen viel bringen, wenn der Lichtverlust so immens ist, muss man individuell entscheiden. Bei Waschmaschine, Geschirrspüler und Kühlschrank gilt, dass alles mit einem Alter von über 10 Jahren ersetzt werden sollte, um Energie zu sparen.</p>
<p>Wer gerade eine neue Wohnung sucht oder vielleicht mit Hilfe von <a href="http://www.corpussireo-makler.com/">corpussireo</a> ein neues Haus finden möchte, der sollte besonders auch auf die Elektrik und die Wasser- und Heizanlagen achten. Und nicht vergessen, die Isolierung von Dach und Wänden zu hinterfragen. Den neuen Hausbesitzern hilft es nämlich wenig, wenn sie zwar für den Hauskauf genügend Geld haben oder als Kredit aufgenommen haben, dafür aber plötzlich im neuen Haus deutlich höhere Energiekosten zu zahlen sind, mit denen sie so nicht rechnen konnten. Dann lieber vor dem Einzug investieren und eventuell an den Heizkörpern die Wasserzufuhr der Größe des Heizkörpers anpassen lassen und außerdem an den Armaturen entsprechende Maßnahmen einleiten. Es sind, wie so oft, viele kleine Schritte, die uns einen großen Schritt weiterbringen.</p>
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		<title>Sind Nachteulen faul?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 14:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Uhr morgens, die Vögel zwitschern und die Sonne scheint ins Schlafzimmer. Es gibt Menschen, die hält jetzt nichts mehr in den Betten. Auch nicht die Tatsache, dass Sonntag ist. Andere dagegen ziehen sich die Decke über den Kopf, verfluchen Sonne und schreiende Vögel und drehen sich noch mal um. Mindestens bis 10 Uhr. photo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Uhr morgens, die Vögel zwitschern und die Sonne scheint ins Schlafzimmer. Es gibt Menschen, die hält jetzt nichts mehr in den <a href="http://www.avandeo.de/Betten">Betten</a>. Auch nicht die Tatsache, dass Sonntag ist. Andere dagegen ziehen sich die Decke über den Kopf, verfluchen Sonne und schreiende Vögel und drehen sich noch mal um. Mindestens bis 10 Uhr. <span id="more-31"></span>
<div class="alignleft"><a title="Tired Twins" href="http://www.flickr.com/photos/26821549@N08/5476874910/" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5057/5476874910_863b795ae3_m.jpg" border="0" alt="Tired Twins" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://city-dump.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Milestoned" href="http://www.flickr.com/photos/26821549@N08/5476874910/" target="_blank">Milestoned</a></small></div>
<p>Ob man Nachteule oder Lerche ist, hängt weniger mit dem Lebensstil als mit den Genen zusammen. Während die Eule nachts erst so richtig auflebt, werden der Lerche spätestens um elf die Augen schwer. Klar, dass man da morgens früh ausgeruht ist, während die Eule gerade mal zwei, drei Stunden im Bett ist. Und so sehr man sich auch anstrengt, gegen seine Gene kann man nichts machen. Da helfen auch keine <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,564305,00.html">Ausschlaftipps</a> wie „Streichen sie ihr Schlafzimmer schwarz!“<br />
Ungerecht wird die Sache bei Prüfungen, die morgens um 8 stattfinden. Hier haben die Lerchen einen ganz entscheidenden Vorteil. Sie sind frisch und ausgeruht, während die Eulen schon genug damit zu tun haben, nicht einzuschlafen. Wie soll man da noch Prüfungsaufgaben bewältigen?<br />
Wer will, kann es ja mal mit einem dieser teuren Tageslichtwecker versuchen, die eine halbe Stunde vor der eigentlichen Weckzeit anfangen, langsam hell zu werden. Einige von ihnen spielen auch Vogelgezwitscher ab. Vielleicht hilft’s ja ein wenig.</p>
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		<title>Ausbeutung stoppen: Kinder schuften auf Indiens Baumwollplantagen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 14:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein in Südindien arbeiten rund 175.000 Kinder in der Baumwollindustrie. Besonders Mädchen sind begehrt, da sie geschickt sind und nicht widersprechen. Elf bis zwölf Stunden verbringen die Kinder täglich auf dem Feld. Die Arbeit ist nicht nur anstrengend, sondern wegen der eingesetzten Pflanzenschutzmittel auch sehr gefährlich. photo credit: Sebastian Baryli Täglich kommen sie mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein in Südindien arbeiten rund 175.000 Kinder in der Baumwollindustrie. Besonders Mädchen sind begehrt, da sie geschickt sind und nicht widersprechen. Elf bis zwölf Stunden verbringen die Kinder täglich auf dem Feld. Die Arbeit ist nicht nur anstrengend, sondern wegen der eingesetzten Pflanzenschutzmittel auch sehr gefährlich. <span id="more-25"></span></p>
<div class="alignleft"><a title="Schule in Jharkhand" href="http://www.flickr.com/photos/24876420@N07/5452646553/" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5216/5452646553_3dfd185b9b_m.jpg" border="0" alt="Schule in Jharkhand" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://city-dump.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Sebastian Baryli" href="http://www.flickr.com/photos/24876420@N07/5452646553/" target="_blank">Sebastian Baryli</a></small></div>
<p>Täglich kommen sie mit dem Gift in Berührung und atmen es ein. In der Folge leiden die meisten von ihnen an Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot und Hautausschlag. Wer sich krank meldet, verliert seinen Job und medizinische Versorgung ist für die Kinder nicht zugänglich. Das gleiche gilt für Schulbesuch und Bildung. Wann sollten sie auch zur Schule gehen? Die meisten Kinder arbeiten bereits als Sechsjährige als Schuldknechte auf den Feldern, das heißt der Plantagenbesitzer bestimmt frei über ihre Arbeitszeiten. Freizeit gibt es da nicht. In der Hochsaison werden zusätzlich Mädchen aus weit entfernten Dörfern angeworben, die dann monatelang allein in Unterkünften auf der Plantage leben. Dort sind sie Willkür und Missbrauch schutzlos ausgeliefert.</p>
<p><strong>Wie kann man helfen?</strong><br />
Solche Zustände sind nicht akzeptabel. Aber was kann man von Deutschland aus tun? Die einfachste Möglichkeit besteht darin, keine Baumwolle aus konventionellem Anbau, sondern nur Kleidungsstücke aus fair gehandelter Baumwolle zu kaufen. Die entsprechenden Siegel auf dem Etikett geben zuverlässig Auskunft darüber, ob hier Kinderarbeit im Spiel war, oder nicht. Da ist zunächst das bekannte „Fair-Trade“-Siegel zu nennen, das man schon vom Kaffee kennt. Noch strengere Ansprüche hat das Siegel „GOTS (Global Organic Textile Standard)“. Hier wird auf Öko-Anbau ebenso geachtet wie auf umweltfreundliche Verarbeitung, soziale Standards bei der Produktion und fairen Handel. Auch auf das Siegel „Textiles Vertrauen – Öko Tex Standard 100+“ kann man sich verlassen. Kinderarbeit ist hier ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Unicef unterstützen</strong><br />
Im größeren Stil helfen Organisationen wie Unicef. Sie sorgen dafür, dass Bauern bessere Verdienstmöglichkeiten bekommen und so auf die Mitarbeit ihrer Kinder verzichten können. Sie informieren darüber, wie zinsgünstige Kleinkredite in Anspruch genommen werden können, so dass Kinder nicht als Schuldknechte verkauft werden müssen. Unicef erklärt, wie man Genossenschaften gründet und sich so eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Arbeitgeber verschafft.<br />
Außerdem hilft die Organisation, Schulen besser auszustatten und versorgt Kinder mit Schulmaterial.</p>
<p>Wer also über den verantwortungsbewussten Konsum hinaus etwas gegen Kinderarbeit tun möchte, kann zum Beispiel Unicef mit einer Spende unterstützen. So reichen zum Beispiel schon 30 Euro aus, um zehn Kinder in Indien mit Schulmaterial auszustatten. So lässt sich auch von hier aus etwas gegen die Not der Kinder in Indien tun.</p>
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		<title>Bildung: Schlechte Chancen für Mädchen</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 11:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht“, so lautet Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Trotzdem gibt es weltweit etwa 781 Millionen Menschen, die nicht lesen und schreiben können. In der Folge leben sie in größerer Armut als andere. Durch die fehlende Ausbildung bekommen sie keine oder nur sehr schlechte Arbeit und leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht“, so lautet Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Trotzdem gibt es weltweit etwa 781 Millionen Menschen, die nicht lesen und schreiben können. In der Folge leben sie in größerer Armut als andere. Durch die fehlende Ausbildung bekommen sie keine oder nur sehr schlechte Arbeit und leben in sehr schlechten Verhältnissen.<span id="more-22"></span></p>
<div class="alignleft"><a title="110327-F-BH761-090" href="http://www.flickr.com/photos/29456680@N06/5573042805/" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5025/5573042805_92281e6a61_m.jpg" border="0" alt="110327-F-BH761-090" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://city-dump.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="isafmedia" href="http://www.flickr.com/photos/29456680@N06/5573042805/" target="_blank">isafmedia</a></small></div>
<p>Besonders Mädchen und Frauen werden häufig von Bildungschancen abgeschnitten. Traurige Spitzenposition nehmen dabei Afrika und Südasien ein.  Allein in Afghanistan und Pakistan gehen 23,5 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Das sind fünf Millionen mehr als Jungen. Dabei wäre gerade für Mädchen der Zugang zu Bildung extrem wichtig, denn Analphabetismus ist die Grundlage für Ausbeutung, Bevormundung, Diskriminierung und Unterdrückung. Das gilt besonders für die Länder, in denen Mädchen und Frauen per se als minderwertig betrachtet werden.</p>
<p>Frauen, die eine Schul- und Berufsausbildung genossen haben, sind in der Lage, sich gegen Bevormundung und Unterdrückung zu wehren. Sie können selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und geraten nicht in Abhängigkeit. Sie wissen, wie sie ihre Kinder versorgen müssen, damit sie gesund bleiben und können sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützen.</p>
<p><strong>Meist ist Armut der Grund<br />
</strong>Die Gründe für fehlende Bildung sind vielfältig. Dabei ist Armut neben Krieg und Konflikt das größte Problem. Jungen müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, während  Mädchen in einigen Ländern früh verheiratet, und so aus der Verantwortung der Eltern entlassen werden. In der Ehe müssen sie dann die Rolle der Hausfrau übernehmen, so dass an einen Schulbesuch nicht zu denken ist. In vielen Gebieten fehlen Schulgebäude, Lehrmaterial oder Lehrerinnen. In Ländern, in denen Schuluniformen vorgeschrieben sind, fehlt es oft an Geld, diese zu kaufen. Auf dem Land müssen die Kinder oft sehr weite, unsichere Wege zurücklegen, um zur Schule zu kommen.  Der Kampf gegen das Analphabetentum muss also an vielen Fronten gleichzeitig geführt werden.</p>
<p>Wer sich daran beteiligen möchte, Mädchen bessere Bildung zu verschaffen, kann eine der zahlreichen Organisationen unterstützen, die sich vor Ort für die Kinder einsetzen. Dazu zählen zum Beispiel die <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/Informationen/Themen/Schlaue-Maedchen-starke-Frauen/Pages/maedchen2.aspx">SOS-Kinderdörfer</a>, <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=1156&amp;quid=1">UNICEF</a> oder kirchliche Organisationen wie zum Beispiel <a href="http://www.missio.de/de/jugend-und-schule/themen-1/gender/26252-beispiel-das-menschenrecht-auf-bildung-.html">Missio</a>.</p>
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		<title>Kinderarbeit geht uns alle an</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 14:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der nicht besonders darauf Acht gibt, hat mit Sicherheit etwas aus Kinderarbeit zuhause. Über 320 Millionen Kinder sind gezwungen, tagtäglich unter ausbeuterischen Bedingungen schwer zu schuften. Sie stellen Produkte her, die in die ganze Welt verkauft werden. photo credit: Sebastian Baryli Dazu zählen T-Shirts, Kosmetik, Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft oder Natursteine. 126 Millionen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der nicht besonders darauf Acht gibt, hat mit Sicherheit etwas aus Kinderarbeit zuhause. Über 320 Millionen Kinder sind gezwungen, tagtäglich unter ausbeuterischen Bedingungen schwer zu schuften. Sie stellen Produkte her, die in die ganze Welt verkauft werden. <span id="more-18"></span></p>
<div class="alignleft"><a title="Kind in Kolkata" href="http://www.flickr.com/photos/24876420@N07/5452630595/" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5140/5452630595_fbc7f3e29e_m.jpg" border="0" alt="Kind in Kolkata" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://city-dump.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Sebastian Baryli" href="http://www.flickr.com/photos/24876420@N07/5452630595/" target="_blank">Sebastian Baryli</a></small></div>
<p>Dazu zählen T-Shirts, Kosmetik, Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft oder Natursteine. 126 Millionen von ihnen sind unter 15 Jahre alt, 73 Millionen sogar unter 10. Sie schleifen Diamanten, pflücken Baumwolle, knüpfen Teppiche oder rackern sich in Steinbrüchen und auf Plantagen ab. Viele von ihnen werden niemals eine Schule besuchen und eine Ausbildung erhalten, die sie aus dem Elend befreien würde.  5,7 Millionen Kinder arbeiten in Schuldknechtschaft. Sie kommen ohne Hilfe niemals frei.</p>
<p><strong>Schuldknechtschaft</strong><br />
Der Nährboden für das System der Schuldknechtschaft ist krasse materielle Armut. Ein Kreditnehmer stellt als Sicherung für den Kredit seine Arbeitskraft zur Verfügung. Der Gläubiger nimmt sich das Recht, völlig willkürlich über Art und Dauer der Arbeit zu entscheiden. Oft verkaufen Eltern ihre Kinder als Schuldknechte zum Beispiel an Teppichfabriken. Aufsehen erregte vor vielen Jahren der bei <a href="http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinderarbeit/kinderarbeit_warum.htm#schuldknechtschaft">terre des hommes</a> dokumentierte Fall eines vierjährigen pakistanischen Jungen, der wegen einer Summe von 12 US-Dollar als Schuldknecht in einer Teppichfabrik arbeiten musste. Sechs Jahre arbeitete das Kind täglich 16 Stunden bis er von einer Organisation gegen Schuldknechtschaft befreit wurde. Aufgrund der langen harten Arbeit und der Mangelernährung war sein körperliches Wachstum zurückgeblieben. Nach seiner Befreiung besuchte er eine Schule und engagierte sich gemeinsam mit der Bonded Labour Liberation Front gegen die Schuldknechtschaft. 1995 wurde er in den USA mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Die Geschichte hat dennoch ein trauriges Ende: Der Junge wurde im gleichen Jahr in der Nähe seines Heimatortes unter bisher ungeklärten Umständen ermordet. Das System der Schuldknechtschaft ist in den meisten Ländern der Welt verboten. Trotzdem ist es in einigen Ländern, zum Beispiel in Indien, immer noch weit verbreitet.</p>
<p>Die Ursachen für Kinderarbeit sind vielfältig. Ein Grund sind zum Beispiel die Weltmarktpreise für Rohstoffe wie Kaffee oder Baumwolle, die so niedrig sind, dass die Bauern kaum davon leben können. So sind ihre –oft zahlreichen-Kinder gezwungen, etwas zum Lebensunterhalt beizutragen oder gleich ganz für sich selbst zu sorgen. Häufig sind sie sowieso durch Schulgebühren vom Bildungssystem ausgeschlossen oder das Recht auf Bildung wird ihnen von vorneherein gar nicht erst zugestanden. In Afrika spielt auch AIDS eine Rolle: Wenn die Eltern an der Krankheit sterben, stehen die Kinder von heute auf morgen allein da.</p>
<p><strong>Produkte aus Kinderhand<br />
</strong>In fast allen Produkten, die wir im Handel kaufen, kann Kinderarbeit stecken. Bei Lebensmitteln und Konsumgütern, die nicht nachweislich aus fairem Handel stammen, sind oft Kinder an der Herstellung oder Verarbeitung beteiligt. Im besonderen Maß gilt das zum Beispiel für</p>
<ul>
<li>Bananen und Tropenfrüchte</li>
<li>Gewürze</li>
<li>Kaffee, Tee und Kakao</li>
<li>Reis</li>
<li>Schokolade</li>
<li>Blumen</li>
<li>Lederbälle</li>
<li>Kosmetik</li>
<li>Tabak</li>
<li>Teppiche</li>
<li>Baumwolle</li>
<li>Sportschuhe</li>
<li>Natursteine</li>
<li>Handys</li>
</ul>
<p><strong>Was kann man tun?<br />
</strong>Ein deutliches Signal setzt man durch den Kauf von Produkten aus fairem Handel oder mit einem seriösen Sozialsiegel. Auch bei großen Marken oder Designer-Artikeln besteht die Möglichkeit, dass sie in Kinderarbeit hergestellt werden. Für Produkte aus fairem Handel bestehen verbindliche Richtlinien, die unter anderem Folgendes beinhalten:</p>
<ul>
<li>Verbot von Kinderarbeit</li>
<li>Garantierte Mindestpreise</li>
<li>Langfristige Verträge</li>
<li>Nachhaltige, umweltschonende Wirtschaftsweise</li>
<li>Prämien für soziale Projekte</li>
<li>Zusatzprämien für Bio-Anbau</li>
</ul>
<p>Solche Produkte tragen das „TransFair“-Siegel, sind von „Gepa“ oder in den Weltläden erhältlich. Teppiche, die ohne Kinderarbeit hergestellt worden sind, tragen das Siegel „GoodWeave“ und Blumen aus menschen- und umweltfreundlicher Produktion erkennt man am „Flower Label“.</p>
<p>Wer sich genauer über Kinderarbeit informieren möchte und sich für bessere Lebensbedingungen von Kindern auf der ganzen Welt einsetzen möchte, dem sei die Organisation <a href="http://www.tdh.de/content/index.htm">Terre des Hommes</a> empfohlen.</p>
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		<item>
		<title>Die Müllkinder von Phnom Penh – die Schattenseite der Mülltrennung</title>
		<link>http://city-dump.de/die-mullkinder-von-phnom-penh-die-schattenseite-der-mulltrennung</link>
		<comments>http://city-dump.de/die-mullkinder-von-phnom-penh-die-schattenseite-der-mulltrennung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 15:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeder wirtschaftliche Aufschwung hat auch der Aufstieg Kambodschas einen breiten Schatten auf die arme Bevölkerung des Landes geworfen. Mit dem Aufschwung des Staates hat auch der Konsum im Land Einzug gehalten, und mit ihm kam die Wegwerfkultur der westlichen Länder. Der unsortiert auf Halden lagernde Müll entwickelt sich nun mehr und mehr zum Magneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeder wirtschaftliche Aufschwung hat auch der Aufstieg Kambodschas einen breiten Schatten auf die arme Bevölkerung des Landes geworfen. Mit dem Aufschwung des Staates hat auch der Konsum im Land Einzug gehalten, und mit ihm kam die Wegwerfkultur der westlichen Länder. Der unsortiert auf Halden lagernde Müll entwickelt sich nun mehr und mehr zum Magneten verarmter Straßenkinder. Die in den Massen scharfkantiger Glassplitter und giftiger Dämpfe verborgenen  wertvollen Rohstoffe locken mit schnellem Profit, so dass sich hier eine regelrecht mafiaartige Machtstruktur etablieren konnte, in der die Straßenkinder das schwächste und verletzlichste Glied der Pyramide sind. <span id="more-6"></span></p>
<div class="alignleft"><a title="Phnom Penh" href="http://www.flickr.com/photos/28125270@N00/5329395187/" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5123/5329395187_ed56e570e9_m.jpg" border="0" alt="Phnom Penh" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://city-dump.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="eddy_" href="http://www.flickr.com/photos/28125270@N00/5329395187/" target="_blank">eddy_</a></small></div>
<p>Sie sind Diejenigen die den schwärenden, faulenden Müll durchwühlen und sich der täglichen Gefahren der Verletzung, der Infektion mit fatalen Krankheiten und der Vergiftung mit ungefilterten Abfällen aussetzen. Nicht genug dass sich hier die Schwächsten der Schwachen in einer hochristkanten Umgebung wiederfinden werden sie auch in das kriminelle Netz der Erpressung und des Mordes verwickelt, das sich rund um den Handel mit recycelbaren Rohstoffen entwickelt hat. Allein in den letzten Jahren geht das Sozialministerium der kambodschanischen Hauptstadt davon aus, dass die Anzahl der Müllkinder in Phnom Penh von 400 Kindern im Jahre 2006 auf 10.000 bis 20.000 Kindern angewachsen ist. Dies spiegelt auch die ganze desaströse Lage in diesem Land wieder, in dem die Kinderarbeit eine mehr als gigantische Größe darstellt. Allein 1,5 Millionen Kinder sind hier zur Arbeit gezwungen, wobei die Meisten auf Feldern arbeiten müssen. Nun droht den Müllkindern jedoch Gefahr von anderer Seite. Die Schließung der größten Halden würde sie mit einem Schlag arbeitslos machen. Hilfsorganisationen kümmern sich daher inzwischen nicht nur um die Gesundheit der Müllkinder, sondern auch um eine erfolgreiche Eingliederung in einen „normalen“ Berufsalltag.</p>
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